August 20, 2018

Was ist der Core oder Rumpf?
Core Strength oder auch Rumpfkraft ist seit dem es funktionelles Training gibt in aller Munde. Und zwar zu Recht!
Ohne eine starke Körpermitte, wird kein Athlet eine Übung schnell, kraftvoll und dynamisch ausführen können.
Last uns zunächst einmal sehen, was der Rumpf überhaupt ist.
Im Allgemeinen wird der Rumpf bezeichnet als Torso und besteht aus:
Brustkorb
Bauch
Rücken
Becken


Viele Menschen denken beim Core immer nur an die Muskulatur die im Becken liegt oder die Bauchmuskulatur.
Wir sehen aber, dass viel mehr Muskelgruppen involviert sind wenn es um den Rumpf - oder Core - geht.


Wofür brauche ich den Rumpf überhaupt?
Der Rumpf ist die Verbindung der Extremitäten und ohne eine stabile Mitte wird Dein Laufbild schlecht, Du schwimmst schräg und der Alltag wird zur Herausforderung.
"Letztendlich ist der Rumpf der Übergang für alle Bewegungen", erklärt Prof. Winfried Banzer von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP). "Die Körpermitte ist an jeder Bewegung beteiligt", sagt Prof. Kuno Hottenrott, Präsident der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft. Nicht nur beim Sport wird der Rumpf so gefordert, auch schon beim Sitzen und beim Gehen. "Der Rumpf ist der Mittler, das Zentrum der Bewegung." Und ein stabiler Mittler ist ein besserer Mittler: Zum Schutz der Wirbelsäule vor auftretenden Belastungen und beim Sport zur Weiterleitung der auftretenden Kräfte, erklärt Carsten Müller vom Arbeitsbereich Leistung und Training im Sport der Universität Münster.

welche Übungen eignen sich um den Rumpf zu stärken?

Die hier gezeigten Übungen sind teilweise nicht für Anfänger geeignet bzw. es gibt bessere für den Beginn wenn euch die Basis fehlt.
Gerade für das Core und Athletiktraining empfehlen wir immer einen versierten und fachkundigen Trainer zu involvieren der euch und eure Bewegungen überwachen kann.

welche Vorteile hat ein starker Rumpf?
Eigentlich liegen die Vorteile klar auf der Hand. Wenn ich schnell und effizient laufen möchte, sollte ich über eine starke Körpermitte, also eine kräftige Rumpfmuskulatur verfügen. Das gilt auch für alle Ballsportarten, Golf, schwimmen und so weiter.
Nicht ohne Grund hat der DFB unter Jürgen Klinsmann im Vorfeld der Fußball WM 2008 das Core-Training in das Training der Fußball Profis eingebaut, damals zwar noch als "amerikanisches Gedönse" belächelt, bleibt den Kritikern von damals heute das Lachen im Hals stecken!

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil ist, dass sich Dysbalancen vermeiden lassen. Durch die gleichseitigen Belastungen werden die langen Muskelketten beansprucht. 

 

nicht mehr Muskeln - sondern stärkere

Es geht - wie im gesamten Athletikrtaining an sich - nicht primär um dem Muskelaufbau oder "Pump", sondern um die Stärkung der Muskulatur, eine verbesserte Zusammenarbeit der verschiedenen Muskeln und Muskelketten.

 


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